Die
ökologisch zrtifizierte Merinoschafherde ist aus den Bergpässen von León auf die
Dehesa San Francisco (Santa Olalla del Cala, Huelva) zurückgekehrt. Der
Weg durch das Dorf war von einer festlichen und partizipativen Atmosphäre
geprägt, die mehr als 300 Menschen zusammengebracht hat. Mit dieser
Veranstaltung sollte die Bedeutung der Transhumanz und der ökologischen
Weidewirtschaft als Modell für nachhaltige Produktion hervorgehoben werden.
Die Herde,
begleitet von Nachbarn, Besuchern und Vertretern der Kooperationspartner, stand
im Mittelpunkt eines Tages, an dem die Rolle der Transhumanz für den Erhalt der
Artenvielfalt und die nachhaltige Bewirtschaftung der Dehesa hervorgehoben
wurde.
An der
Veranstaltung sprachen Ernestine Lüdeke (Präsidentin der Fundación Monte
Mediterráneo), Álvaro Barrera Fernández (Präsident von Ecovalia), Manuel Calvo
Villena (Sekretär von La Nueva Mesta S.A.T., Präsident von Maratondog und
Gründer von Aventura Trashumante, einer Initiative für Kinder, die Krebs
überwunden haben) sowie Antonio José López Fernández (Direktor des Naturparks
Sierra de Aracena y Picos de Aroche), Paco Casero Rodríguez (Präsident der Fundación
Savia), Cristina Sierra Morato (Agraringenieurin und ökologische Tierhalterin
aus Santa Olalla del Cala), Ángel Miguel Alonso Tornero (Präsident der Junta
Vecinal von Salamón, León) und Asunción Ríos Vázquez (Bürgermeisterin von Santa
Olalla del Cala).
Die Feier endete mit einer Verkostung von gegrilltem
Bio-Lammfleisch und einem Woll-Workshop, bei dem Groß und Klein alles über
dieses natürliche Material aus erster Hand erfahren konnten.
Das Projekt BioNNOMÍA hat zum Ziel, ein
Managementmodell zu schaffen, das die Bioökonomie und die Funktionalität von
Gebieten mit hohem Naturwert durch extensive ökologische Viehzucht und
Transhumanz fördert. Es wird von
der Fundación Monte Mediterráneo, der Fundación Centro de Servicios y Promoción
Forestal y de su Industria de Castilla y León (CESEFOR), Ecovalia und der
Universität León gefördert.
BioNNOMÍA
wird von der Fundación Biodiversidad des Ministeriums für ökologischen Wandel
und demografische Herausforderung (MITECO) im Rahmen des Plans für
Wiederaufbau, Transformation und Resilienz (PRTR) unterstützt, der von der
Europäischen Union – NextGenerationEU finanziert wird.